[ife Institut Kiel, 25.9.2026]
Diese Woche entwickelt sich der mittlere Preis der Blockbutter in Deutschland die zweite Woche in Folge seitwärts und liegt im Mittel bei 4.200 EUR/t. Bei Magermilchpulver, gesackte Lebensmittelware, steigt der Preis diese Woche um 25 EUR/t bzw. um 0,8% und beträgt im Mittel 3.235 EUR/t. Die Preissteigerungen der letzten Wochen setzen sich nach der Beruhigung in der letzten Woche wieder fort.
Die Milchanlieferung reduziert sich in Deutschland weiter und könnte in den kommenden Wochen die Vorjahreslinie erreichen bevor der Anstieg zum Jahresende hin wieder einsetzt. Die knappe Rohstoffversorgungslage hat sich aufgrund der ruhigen Nachfrage national wie international inzwischen geändert und flüssige Rohstoffe wie Magermilch, Rahm und Konzentrate werden wieder günstiger gehandelt. Auch die Preise an der Global Dairy Trade Auktion in Neuseeland gingen diese Woche für nahezu alle handelbaren Produkte zurück.
Bei Blockbutter entwickelt sich der Markt diese Woche unverändert ruhig sowohl im Inland wie im Ausland. Die unklare weitere Entwicklung am Markt sorgt dafür, dass die Marktteilnehmer sich abwartend verhalten, wobei der Blick inzwischen überwiegend auf das kommende Jahr gerichtet ist. Die Sahnepreise gehen derzeit zurück und auch die noch vorhandenen Lagerbestände können dazu führen, dass die Preise die kommende Woche seitwärts gehen oder auch leicht unter Druck kommen könnten. Bei in den kommenden Monaten knapp versorgten Märkten dürften die Butterpreise in den kommenden Monaten jedoch wieder ansteigen.
Der Markt für Magermilchpulver entwickelt sich diese Woche in Deutschland bei geringem Angebot überwiegend ruhig. Die Nachfrage könnte sich die kommenden Wochen weiter beleben, was bei geringer Verfügbarkeit von Ware weiter steigende Preistendenzen bedeuten würde. Die weitere Entwicklung der Energiepreise dürften bei Pulver für die Magermilchpulverpreise in den kommenden Monaten eine stärkere Rolle spielen.