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Marktausblick KW 34/2026

21. August 2026

[ife Institut Kiel, 21.8.2026]

Diese Woche ist der mittlere Preis der Blockbutter in Deutschland um 50 EUR/t bzw. +1,2% gestiegen und liegt im Mittel bei 4.100 EUR/t. Der Preis war die letzten zwei Wochen konstant. Bei Magermilchpulver, gesackte Lebensmittelware, erhöht sich der Preis diese Woche um 60 EUR/t bzw. +2,1% und beträgt im Mittel 2.960 EUR/t. Seit Juli ist der Markt stabil bis leicht steigend und liegt diese Woche 9% höher als Anfang Juli.

Die aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen gesunkene Milchanlieferung führt zu einer gesunkenen Verfügbarkeit von Rohstoff und entlastet die Märkte. Die Preise für flüssigen Rohstoff entwickeln sich leicht steigend. Ab September ist die Urlaubszeit zu großen Teilen in Deutschland vorbei und die Nachfrage ist steigend zu erwarten. Bei weiterhin reduzierter Rohstoffverfügbarkeit, ggf. auch durch weitere Seuchenentwicklungen, wären deutlicher steigende Märkte im weiteren Verlauf des Jahres sowie im Winter zu erwarten.

Bei Blockbutter entwickelt sich der Markt sehr ruhig. Die geringe Nachfrage im Sommer und in der Urlaubszeit sind hier wichtige Gründe. Zudem bestehen noch größere Lagerbestände, welche in den kommenden Monaten abgebaut werden dürften, gerade auch wenn die Nachfrage steigt und das Angebot knapper bleiben sollte nicht nur in Deutschland.

Am Markt für Magermilchpulver belebt sich zum Ende der Urlaubszeit zunehmend. Die Entwicklung bei den Milchanlieferungsmengen aktuell und voraussichtlich in den kommenden Monaten lassen steigende Preistendenzen erwarten. Diese könnten im Herbst und Winter auch stärker ausfallen. Dabei sind die Unsicherheiten wie immer hoch, jedoch sind derzeit steigende Preise wahrscheinlicher.

Die Basis, der Abstand zwischen dem durchschnittlichen Milchpreis in Deutschland und dem finalen ife Börsenmilchwert des gleichen Monats bewegte sich seit März seitwärts um 0 ct, da der Basisauszahlungspreis der Molkereien und der Börsenmilchwert nahezu gleich sind. Im Juni erhöht sich die Basis leicht, da sich der Börsenmilchwert um 0,6 ct verringert hat, die Molkereien dagegen zu großen Teilen ähnlich auszahlen wie im Vormonat. Im Juli wird sich die Basis weiter erhöhen, da der Börsenmilchwert weiter gesunken ist. Die Molkereien werden im Mittel in Deutschland jedoch nicht so stark runtergehen. Im August bereits wird die Basis wieder sinken auf voraussichtlich nahezu 0 ct.

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