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Marktausblick KW 29/2026

22. Juli 2026

Diese Woche steigt der mittlere Preis der Blockbutter in Deutschland um 50 EUR/t bzw. +1,3% und liegt im Mittel bei 3.925 EUR/t. Der Preis steigt erstmals seit sechs Wochen wieder an. Bei Magermilchpulver, gesackte Lebensmittelware, erhöht sich der Preis diese Woche um 60 EUR/t bzw. +2,2% und beträgt im Mittel 2.805 EUR/t. Der Markt erholt sich nach den sinkenden Preistendenzen im Juni weiter.

Die Milchanlieferung ist weiter deutlich gesunken. Die Hitzewelle schwächt sich aktuell ab, so dass die Milchanlieferung nicht weiter so stark nach unten gehen dürfte, jedoch ist unklar wie sich der Sommer weiterentwickelt. Die Preise für flüssige Milchrohstoffe erholen sich aktuell deutlich, da die Verfügbarkeit am Markt nicht mehr so hoch ist wie in den letzten Wochen und Monaten, was für manche Marktteilnehmer auch unerwartet gewesen sein dürfte.

Bei Blockbutter erholt sich der Preis diese Woche leicht. Die sinkende Rohstoffversorgung bei sinkenden Mengen wie auch geringeren Inhaltsstoffen stabilisiert den Markt. Während sich die Verkäufer aufgrund der weiter steigenden Aussichten im Markt abwartender verhalten, belebt sich die Nachfrage aktuell. Dennoch dürften sich die kommenden Wochen der Urlaubszeit eher ruhig weiterentwickeln. Bei den Preisen sind seitwärts oder leicht steigende Entwicklungen denkbar.

Auch am Markt für Magermilchpulver bewirkt die Urlaubszeit eine eher ruhige Entwicklung. Die sinkenden Milchanlieferungsmengen, eine gute Nachfrage in den letzten Wochen bei geringem Angebot lässt für die kommenden Wochen eine ruhige Marktentwicklung erwarten bei leicht steigenden Preisen.

Die Basis, der Abstand zwischen dem durchschnittlichen Milchpreis in Deutschland und dem finalen ife Börsenmilchwert des gleichen Monats bewegt sich seit März nahezu seitwärts um 0 ct, das heißt, dass der Basisauszahlungspreis der Molkereien und der Börsenmilchwert nahezu gleich sind. Im Juni dürfte sich die Basis leicht erhöhen, da der Börsenmilchwert sich um 0,6 ct verringert hat, die Molkereien zahlen dagegen zu großen Teilen ähnlich aus wie im Juni.

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